Sonnenheiligtum Hornsberg Soland/Spree, Wintersonnenwende 2007

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Liebe Heimatfreunde aus Sohland,
 

leider bin ich erst auf Ihre Internetpräsentation gestoßen, nachdem der Beitrag "Neue Tour führt zu Stein-Monumenten" in der SZ erschienen ist. Ich freue mich, dass es noch Menschen gibt, die sich so intensiv mit der Oberlausitzer Heimatkunde befassen wie Sie. Ich staune, wie viele Objekte Sie schon ausfindig gemacht haben. Ich bin schon an einigen von Ihnen untersuchten Steingebilden mit "Löchern" gedankenlos vorbeigewandert.

Mir ist seit langem der Kuckuckstein in den Königshainer Bergen als Sonnenheiligtum bekannt. Heute bin ich hingewandert und dachte, dass ich vielleicht noch ein paar Wanderer und Heimatfreunde treffen werde. Quarkspitzen, ich war der einzige, der zwischen 13.30 und 14.00 Uhr um den Kuckuckstein geschlichen ist. Ich konnte heute 13.48 Uhr erleben, wie die Wintersonne durch das Auge schien. Siehe Foto! Etwas später wird durch einen Baum in Richtung Hochstein die Sonne als Ganzes etwas verdeckt.

Die Wanderung habe ich deshalb unternommen, weil ich in meinem Buch "Stolz darauf, ein Oberlausitzer zu sein" auf Seite 224 auf das Phänomen Kuckuckstein hingewiesen habe. Fast alles was im Buche steht, kenne ich persönlich. Allerdings war ich eben noch nicht zur Wintersonnenwende am Kuckuckstein. Ich war froh, als heute früh die Sonne schien. Das beigefügte Bild im Buch wurde im Oktober 2008 geschossen. Falls es eine 2. Auflage gibt, werde ich das Foto herausschmeißen und eins von den heutigen einfügen.

Allerdings beträgt die Entfernung zwischen dem Totenstein und dem Kuckuckstein laut Wegezeichen 1500 Meter und nicht 500 Meter, wie Sie schreiben. Ich habe eine Viertelstunde gebraucht und laufe gewiss nicht langsam, mag die Luftlinie auch etwas kürzer sein. Der Sonnenkult hat, meiner Meinung nach, nichts mit den slawischen Milzenern zu tun, sondern stammt aus der Zeit der Lausitzer Kultur in der Spätbronzezeit.

Wenn ich gewusst hätte, dass es solche Forschungsarbeiten wie die Ihrigen gibt, hätte ich mich vor der inhaltlichen Fertigstellung meines Buches im Sommer 2009 an Sie gewandt und wäre es ausführlicher auf das Thema eingegangen.

Besonders habe ich mich gefreut, dass Sie immer von der Oberlausitz sprechen und nicht von der Lausitz. Die heutige Oberlausitz hieß nie in ihrer Geschichte Lausitz. Die Lausitzer (Lusitzer)  lebten immer in der Niederlausitz.

Machen Sie´s gut und viel Erfolg bei der Suche nach Objekten aus der Vergangenheit auch im kommenden Jahr

wünscht

Hans Klecker

 

 

 

 

Aufnahme von Hans Klecker Wintersonnenwende 2009, Kuckuckstein in Königshain
Bildautor: Hans Klecker

 

Hallo Ralf und Hilmar,

Sebastian und ich haben gestern (18.03.2010) das schöne Wetter genutzt und sind zum Sonnenuntergang den Teufelsstein besuchen gefahren. Um 17.30 Uhr waren wir dort.
Was für ein Schauspiel sich dort ereignete, könnt ihr euch im Anhang ansehen.
Es war einfach wunderbar und faszinierend...!

Bis bald!

Mit freundlichen Grüßen,
Ramona und Sebastian.


Bildautor: Ramona Lehmann und Sebastian Fritze

 

 

 

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